Unsere Website verwendet Cookies

Unsere Seite verwendet Cookies. Einige der von uns verwendeten Cookies sind notwendig, um die Funktionalität der Website zu garantieren. Sie können alle Cookies von dieser Site löschen und blockieren, aber Teile der Website werden nicht korrekt funktionieren. Weitere Informationen zu Cookies auf dieser Website finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Loading

Forschungsvorhaben 2017

Forschungsvorhaben 2017


Aminosäure-basierte ionische Flüssigkristalle als innovative, nachhaltige Desinfektionsmittel

Institut: Universität Stuttgart, Institut für Organische Chemie

 

Zu den am häufigsten verwendeten Desinfektionsmitteln zählen amphiphile, quarternäre Ammoniumsalze, gegen die aber zahlreiche Bakterien Resistenzen entwickelt haben. Die Synthese ionischer Flüssigkristalle aus Aminosäuren und die Steuerung ihrer selbstorganisierten Anordnung in lamellarer oder micellarer Struktur wurde in den letzten Jahren untersucht.

  • Ziel ist die maßgeschneiderte Synthese von neuartigen Desinfektionsmitteln auf der Basis von nachhaltig produzierten Amphiphilen aus Aminosäuren.
  • Die Wechselwirkung dieser in flüssigkristalliner Struktur selbstorganisierten Moleküle mit bakteriellen Zellwänden soll untersucht werden.
  • Durch geeignete Synthese sollen Moleküle hergestellt werden, die optimale Wirkung gegenüber bakteriellen Zellmembranen bei minimaler Beeinträchtigung menschlicher oder tierischer Zellmembranen erzielen und sowohl in Lösung als auch in Form anti-mikrobieller Beschichtungen z.B. auf Basis von Hydrogelen verwendbar sind.


Aus Aminosäuren und Kronenethern synthetisierte ionische Flüssigkristalle mit amphiphiler Struktur bilden membranähnliche flüssigkristalline Aggregate, die mit bakteriellen Zellmembranen wechselwirken und dadurch Wachstum und Vermehrung der Bakterien verhindern können.

Ionische Flüssigkristalle

Waterwatch – ein quantenoptischer Resonator für die Wasseranalytik

Institut: Universität Universität Tübingen, Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, Prof. Dr. Marc Brecht

 

Sensorsysteme zur kontinuierlichen Überwachung von Trinkwasser auf problematische Chemikalien wie z.B. Medikamentenreste existieren bisher nur als teure Laborsysteme.

Preisgünstige Sensorsysteme für eine flächen-deckende Überwachung der Wasserqualität in Trinkwassernetzen oder in Trinkwasserspendern stehen noch nicht zur Verfügung.

  • Es soll ein einfacher und robuster optischer Sensor entwickelt werden, mit dem verschiedene Chemikalien mit einem einzigen System nachgewiesen werden können.

  • Durch die Kombination von Gradientenoptiken und optischen Mikroresonatoren wird ein preisgünstiger Aufbau eines hochempfindlichen Sensors ermöglicht.

  • In den Resonatoraufbau lassen sich verschiedene substanzspezifische Verfahren integrieren, mit denen die gesuchten Substanzen an eine Oberfläche anbinden (z.B. auch Viren), sich Chemikalien anlagern, Schichten aufquellen, Farbreaktionen hervorrufen oder Schichten abtragen.
Waterwatch